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Leitungswasser statt Flasche: So viel CO2 und Plastik sparen Sie

Wie viel CO2 und Plastik spart Leitungswasser gegenüber Flaschenwasser? Die Zahlen des Bundestags, ein Rechenbeispiel und eine ehrliche Einordnung.

Puripal-Redaktion · Stand: 18. Oktober 2026

Eine Glasflasche mit Wasser, dahinter zerdrückte Plastikflaschen

Rund 125 Liter Mineral- und Heilwasser trinkt jede Person in Deutschland im Jahr, so die vorläufigen Zahlen des Verbands Deutscher Mineralbrunnen für 2024. Das sind Kisten, die gekauft, geschleppt, gelagert und zurückgebracht werden. Und es ist eine Menge CO2.

Der Unterschied pro Liter

Die Wissenschaftlichen Dienste des Deutschen Bundestags haben 2023 Studien zum CO2-Fußabdruck ausgewertet. Das Ergebnis ist deutlich: Ein Liter Mineralwasser verursacht im Schnitt rund 203 Gramm CO2-Äquivalente. Ein Liter Leitungswasser nur 0,35 Gramm.

rund 580-malso viel CO2 verursacht Mineralwasser im Vergleich zu Leitungswasser.

Woher der Unterschied kommt

Flaschenwasser muss gefördert, abgefüllt, verpackt, gekühlt und oft über weite Strecken transportiert werden, und das Leergut geht denselben Weg zurück. Dazu kommt die Herstellung der Flaschen. Leitungswasser fließt dagegen über das vorhandene Netz direkt ins Haus. Mehrwegflaschen aus der Region schneiden besser ab als Einwegflaschen, bleiben aber weit über dem Wert von Leitungswasser.

Ein Beispiel-Haushalt

Nehmen wir einen Haushalt mit drei Personen, die jeweils 1,5 Liter am Tag trinken:

  • rund 1.640 Liter Wasser im Jahr
  • rund 1.100 Plastikflaschen à 1,5 Liter
  • rund 35 kg Plastik, bei etwa 32 Gramm pro Flasche
  • rund 330 kg CO2 weniger, wenn aus der Leitung getrunken wird

Dazu kommt ein Gewicht, das in keiner Klimabilanz auftaucht: über anderthalb Tonnen, die nicht mehr in den Kofferraum und die Treppe hoch getragen werden müssen.

Pfand ist gut, weniger ist besser

Das deutsche Pfandsystem sorgt dafür, dass die meisten Flaschen zurückkommen und recycelt werden. Das ist gut, kostet aber selbst Energie, Transport und Material. Am besten für die Umwelt ist die Flasche, die gar nicht erst entsteht.

Ehrlich gerechnet

Auch eine Filteranlage hat einen Fußabdruck: Sie muss hergestellt werden, braucht neue Filter und Energie, wenn sie Wasser kühlt oder erhitzt, und eine Osmoseanlage leitet einen Teil des Wassers als Spülwasser ab. Das gehört zur Wahrheit dazu und ist in den Zahlen oben nicht eingerechnet. Der Abstand zu Flaschenwasser, das abgefüllt, verpackt und weit transportiert wird, bleibt nach heutigem Stand trotzdem groß.

Der PureBonus

Wer statt Flaschenwasser auf Wasser aus der eigenen Leitung umsteigt, spart rechnerisch Plastik und CO2. Das belohnen wir: Privatkunden erhalten mit dem PureBonus 250 Euro zurück, 100 Euro nach dem ersten und 150 Euro nach dem zweiten Jahr. Wie viel Ihr Haushalt rechnerisch spart, können Sie auf unserer Seite für Privatkunden direkt ausrechnen. Die Einzelheiten stehen in den Teilnahmebedingungen.