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Besserer Kaffee, besserer Tee: Es liegt am Wasser

Warum Baristas zuerst aufs Wasser schauen: was Kalk und Mineralien mit dem Geschmack machen, welche Werte ideal sind und welche Temperatur passt.

Puripal-Redaktion · Stand: 18. Oktober 2026

Heißes Wasser wird über Teeblätter gegossen

Eine Tasse Kaffee besteht zu über 98 Prozent aus Wasser, eine Tasse Tee sogar fast vollständig. Trotzdem denken die meisten beim Geschmack nur an Bohnen und Blätter. Profis machen es umgekehrt: Sie schauen zuerst aufs Wasser. Hier ist, worauf es ankommt.

Was Wasserhärte bedeutet

Die Härte beschreibt, wie viel Calcium und Magnesium im Wasser gelöst ist. In Deutschland unterscheidet das Wasch- und Reinigungsmittelgesetz drei Härtebereiche: weich (unter 8,4 °dH), mittel (8,4 bis 14 °dH) und hart (über 14 °dH). Welcher Bereich bei Ihnen gilt, finden Sie auf der Website Ihres Wasserversorgers.

Zu hart ist nicht gut

Hartes Wasser enthält viel gelösten Kalk. In der Tasse puffert es die feinen Fruchtsäuren des Kaffees ab, der Geschmack wird flacher und oft bitterer. Auf schwarzem Tee bildet sich ein matter Film. Dazu kommt der Kalk, der sich beim Erhitzen absetzt: in der Maschine, im Wasserkocher und am Tassenrand. Wer in einer Region mit hartem Wasser lebt, kennt das.

Ganz leer ist aber auch nicht gut

Völlig entmineralisiertes Wasser ist das andere Extrem. Gelöste Mineralien helfen dabei, Aromen aus dem Kaffeepulver zu lösen. Fehlen sie, schmeckt das Ergebnis dünn und oft säuerlich. Das ideale Brühwasser liegt dazwischen: weich, sauber, aber mit einer ausgewogenen Menge an Mineralien.

um 150 mg/lgelöste Stoffe empfiehlt die Specialty Coffee Association als Zielwert für Kaffeewasser, bei einem Bereich von 75 bis 250 mg/l.

Was der Kaffee-Standard empfiehlt

Die Specialty Coffee Association (SCA), der internationale Verband für Spezialitätenkaffee, hat Richtwerte für gutes Brühwasser veröffentlicht. Die wichtigsten in Kürze:

  • Gelöste Stoffe: etwa 150 Milligramm pro Liter, akzeptabel sind 75 bis 250.
  • pH-Wert: neutral, um 7.
  • Säurepuffer (Alkalinität): eher niedrig, damit die Säuren des Kaffees erhalten bleiben.
  • Geruch und Geschmack: neutral, ohne Chlor.

Für Tee gelten ähnliche Grundsätze. Weiches, sauberes Wasser lässt vor allem grünen und weißen Tee klarer und feiner schmecken.

Die richtige Temperatur

  • Kaffee: etwa 92 bis 96 Grad
  • Grüner und weißer Tee: etwa 70 bis 80 Grad
  • Schwarzer Tee und Kräutertee: etwa 95 bis 100 Grad

Heißes Wasser auf Knopfdruck ist hier ein echter Vorteil: kein Warten auf den Wasserkocher, keine überbrühten Teeblätter.

Tipps für zu Hause

  • Frisches Wasser nehmen. Wasser, das lange im Kocher stand oder mehrfach aufgekocht wurde, schmeckt vielen schal.
  • Regelmäßig entkalken. Bei hartem Wasser häufiger, sonst leiden Geschmack und Gerät.
  • Ziehzeit beachten. Besonders grüner Tee wird bei zu langer Ziehzeit schnell bitter.
  • Mit dem Wasser experimentieren. Probieren Sie denselben Kaffee einmal mit anderem Wasser. Der Unterschied überrascht viele.

Was Puripal beiträgt

Puripal filtert Kalk und Schadstoffe heraus und gibt danach ausgewählte Mineralien zurück. So bekommen Sie weiches, sauberes Wasser mit Charakter, genau die Mitte, die Kaffee und Tee brauchen. Die Modelle PureFlat Comfy und Premium liefern dazu heißes Wasser direkt aus dem Gerät.